Stille Nacht - Ein Lied geht um die Welt

Diese Uraufführung ehrt das bekannte Weihnachtslied "Stille Nacht" zum 200ten Jahrestag.
Es beschreibt die Umstände unter denen der Text und die Melodie entstanden und auch, wie es dann letztendlich in die Welt getragen wurde, so dass es inzwischen in viele Sprachen übersetzt zu Weihnachten gesungen wird.
In einer Rückblende macht in Oberndorf die Nachricht die Runde, dass Joseph Mohr, der frühere Hilfspfarrer der Gemeinde im Salzburger Land in der Fremde verstorben ist. In der Bauernfamilie eines ehemaligen Freundes erinnert man sich wehmütig und traurig an das Leben des jungen selbstbewussten Geistlichen. Dieser schrieb inspiriert von einem Mädchen, welches ungewollt schwanger und verstoßen wurde und welches er unter den Schutz eines Einsiedlers brachte, den Text zu Stille Nacht. Als dann auch noch die Orgel zu Weihnachten ausfiel schrieb der Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber die Musik zu dem Text und die Gemeinde sang das Lied in der Kirche.
Es war dann der Orgelbauer Karl Mauracher, der die Originalweise von Stille Nacht in seiner Heimat Tirol verbreitete, wo sie fälschlicherweise zunächst als echtes Tiroler Volkslied kursierte. Diesem Irrtum würde die Welt vielleicht heute noch aufsitzen, wären da nicht die beiden Zillertaler Familien Rainer und Strasser gewesen. Die Rainers, die das Lied über England nach Nordamerika mitnahmen, und die Familie des Handschuhmachers Lorenz Strasser, den es nach Leipzig verschlug, um dort Handel zu betreiben. 

 

 

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