Metamorphosen

Metamorphosen, das bedeutet Verwandlung und Verwandlung ist Veränderung. Alles verändert sich ständig. Jetzt schauen wir noch auf die letzten bunten Herbstblätter, bald wird schon wieder alles weiß sein. Kinder verändern sich rasend schnell, wachsen, bekommen andere Gesichtszüge, die Persönlichkeit wächst. Aber in den Metamorphosen des Ovids geschehen noch spektakulärere Verwandlungen. Ein Mädchen wird von einem Gott in eine Kuh verwandelt, sie muss Gras fressen und nachts in den Stall. Ein Junge wir von einem Meergott gerettet, aber das Kind ist fortan ein Delphin. Menschen verwandeln sich in Bäume, in Lotosblüten, alles ist möglich in diesen Erzählungen aus den Urtagen der Menschen, als die Götter durch die Welt streiften.
Für dieses Stück durfte ich eine Puppe bauen, welche sich von der Schauspielerin Marie Ruback um den Hals geschnallt wurde und dadurch einen Kopf bekam. Durch das fantastische Zusammenspiel von der Bewegung des Puppenkörpers und der Mimik von Marie Ruback entstanden wundervolle Szenen.

Pressestimmen

"...Und der Knabe Phaeton! Die Füße einer Stoffpuppe in Sneakers schwingen sich aus einem Koffer, dann wird die Puppe mit dem Kopf von Marie Ruback sichtbar. Ein Junge mit Strickmütze und Brille. Hinreißend präzise und witzig bewegt von Marie Ruback und Barbara Schmick..."

- Isabella Kreim, Kulturkanal – 12.12.2011

Zurück