Missionen der Schönheit

8 Frauen, 8 Monologe. Untrennbar mit Zuschreibungen, Unterdrückung und Gewalt gekoppelt, ergibt sich ein starkes Konzentrat, das verdeutlicht, dass der Frau noch immer kein eigener Entwurf von Identität geglückt ist.
Aus Angst vor Ohnmacht und Opferstatus schlüpfen die Figuren des Stücks immer wieder in die Rolle des Täters; sie ziehen gegen sich selbst, aber auch gegen ihre Mitmenschen zu Felde. 
Mal zart und zerbrechlich, mal derb und direkt wie auch die Monologe, wurden die Frauen für ihre Rollen eingekleidet. Eine sehr interessante Erfahrung, die viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl erforderte.

Pressestimmen

"Nacheinander kommen die Judits in individualisierter dunkler Alltagskleidung dran (Kostüme: Charlie Labenz), erklimmen graue Podeste, mit denen Bühnenbildnerin Luisa Rienmüller das ausdrucksvolle Museumsambiente ergänzte, und erzählen kokettierend, lächelnd, böse, rachevoll, gebrochen, kalt von ihrem Inneren und Äußeren."

- Karin Derstroff, Donaukurier – 11.05.2014

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